Geschäftsadresse:
"Die Kugelblitze"
Im Heidefeld 71
39175 Wahlitz
Tel.: 039200 51514
"Nichts verstanden" (Premiere am 1 April 2010!)

Eine kabarettistische Verständnislosigkeit von und mit:
Lars Johansen, Ernst-Ulrich Kreschel und Sabine Münz

Es gab eine Zeit, da hat man noch miteinander geredet. Und man hat sich sogar manchmal verstanden. Aber dann wurde aus dem Gespräch der Talk, aus dem kurzen Gespräch der Smalltalk und aus einem Telefongespräch ein Call. Daraus entstand das Callcenter, in dem alle Fragen so lange weiter geleitet wurden, bis man glaubte, dass man eine Antwort bekommen hätte. Und spätestens da begann man, nicht mehr so richtig zu verstehen.
Dann wurde gesimst. Manchmal schickten sich sogar Menschen, die einander direkt gegenüber saßen, eine SMS, weil das schneller ging als ein Gespräch. Manchmal war es sogar billiger, weil sie eine Flatrate hatten. So sparte man sich die Sprache für besondere Momente auf.
Aber statt zu sprechen, wurde plötzlich gezwitschert oder, wie der Engländer sagt: „Twitter“. Twittern bedeutet, dass man alles, was man gerade tut oder sieht oder tun oder sehen will, der ganzen Welt sofort via Computer mitteilt.
Die Gesichter der anderen Menschen sieht man nicht mehr direkt an, sondern nur noch in einem Gesichtsbuch oder, wie der Engländer sagt: „Facebook“. Das ist aber eigentlich kein Buch, obwohl man da alles lesen kann, was man sonst mit anderen besprochen hätte, sondern ein soziales Netzwerk. Früher waren das Freunde, Bekannte, Kollegen, Nachbarn und Verwandte, heute sind das „Facebook-Freunde“. Von denen weiß man zwar nicht, ob es sie überhaupt gibt und wer sie in Wirklichkeit sind, aber sie haben immer etwas zu twittern und zu bloggen oder, wie der Deutsche sagt: Sie brabbeln.
Und so brabbelt heute jeder vor sich hin und hofft, dass er verstanden wird von seinen „Freunden“. Früher hätte man so etwas verrückt genannt. Heute ist es ganz normal, dass man nur noch hofft, verstanden zu werden. Denn man wird es ja nicht mehr. Politiker verstehen das Volk nicht, Männer Frauen, Taube Blinde, Linke Rechte und natürlich umgekehrt.
Und wenn am Ende die schwarzgelbe Berliner Bienenkoalition mit Westerwilli und Maja Merkel versucht, uns ihre Reformen als Honig zu verkaufen, spätestens dann haben alle: Nichts verstanden.

"Krisen-Fest" unser aktuelles, neues Programm!!

Eine satirischer Festakt von und mit:
Lars Johansen, Ernst-Ulrich Kreschel und Sabine Münz

Alles redet über die Krise. Irgendwo herrscht immer eine.
Und wenn wir gerade keine haben, dann steht sie vermutlich direkt vor der Tür.
Aber wollen wir sie wirklich da draußen im Regen stehen lassen?
Bitten wir sie doch kurz auf ein kleines Krisengespräch herein.
Identitäts- oder Wirtschaftskrise? Das weiß man immer erst hinterher.
Einfach den Krisenstab fest umklammern und auf ein gutes Krisenmanagement hoffen.
Wenn sie wirklich eintritt, stellen wir ihr einfach ein Bein. Schon kommt es zum Krisenfall.
Das ist krisensicher. Andernfalls können wir sie auch wegdiskutieren.
Aber mal ehrlich: Was wäre schon ein Leben ohne Krise? Eben.
So eine kleine Prise Krise gibt doch allem erst die richtige Würze.
Und darum wollen wir sie jetzt ausnahmsweise mal feiern.
Auf unserem Krisen-Fest ist die Krise im Anzug (oder im Abendkleid,
denn eigentlich ist sie ja weiblichen Geschlechts).
Wenn sie dann überwunden ist, wird man sie vermutlich vermissen.
Aber keine Krisenangst, die nächste kommt bestimmt.
Begrüßen wir sie mit einem freudigen „Ich krieg’ die Krise“, und schon ist sie wieder da.

"Seichtgebiete" Premiere: Januar 2009 in der ZWICKMÜHLE!

Eine kabarettistische Oberflächenanalyse
Von und mit:
Lars Johansen, Ernst-Ulrich Kreschel und Sabine Münz

Die Anlagenwerte schmelzen schneller als die Polkappen,
Investmentbanker betteln in den Straßen und in Bayern ist
20 Jahre zu spät die letzte sozialistische Bastion Europas gefallen.
Alles ist in Bewegung. Die SPD hat weniger Mitglieder als die
Kleingartensparte „Wilhelm Weitling“, die CDU koaliert auch mit den
Grünen und Peter Sodann will Präsident werden. Wenn sich jetzt
die Merkel von Veronika Ferres doubeln lässt, Steinmeier von
George Clooney und Guido Westerwelle von Paris Hilton,
dann fehlt nur noch Bernd Eichinger mit dem Film zur Großen Koalition.
Den will zwar keiner wirklich sehen, aber das hat ihn noch nie von etwas
abhalten können. Bei der Bundestagswahl zahlen wir ohne mit der
Wimper zu zucken den Aufschlag für Überlänge, Logenplätze und
Bankbürgschaften. Und spätestens wenn sie dann wieder mit
Reformen kommen, sehnen wir uns alle ein wenig nach einer guten,
einfachen Reformation zurück. In diesem Sinne: Alles in Butter, Herr Luther.

"Uns doch egal" ab 10.07.2008

Ein Kabarettprogramm
von und mit:
Lars Johansen und Ernst-Ulrich
Kreschel

Zwei Männer sagen endlich einmal, wie es wirklich ist: Ihr seid uns
egal. Jetzt ist Schluss damit, immer nur Nettigkeiten über die Anderen zu
verbreiten.
Kreschel und Johansen sprechen aus, was alle wissen, denken und
praktizieren.
Hinterher will es zwar keiner gewesen sein, aber warum steigen Diäten
und Managergehälter pausenlos an? Aus reiner Menschenfreundlichkeit?
Nein, ihr seid denen egal.
Warum fehlt es an ausreichender medizinischer Versorgung in
Sachsen-Anhalt? Ihr seid egal.
Warum wird ein städtisches Altenheim wegen unhaltbarer hygienischer
Zustände geschlossen? Egal.
Das interessiert keinen wirklich. Es läuft doch gut, wie es läft.
Und
wenn man zwischendurch Heidi Klum oder einen Eisbären oder beide
streicheln kann, beruhigen sich auch alle ganz schnell wieder.
Aber die Kugelblitze wollen sich nicht beruhigen. Die wollen sich mal
so richtig aufregen, mitten im Sommer, zwischen Bier und Bratwurst.
Und
wenn es keiner wissen will? Ihr...Genau!

"Dicke drin" sind wir ab dem 01.12.2007!

Ein Abspeckprogramm

Von und mit:
Linda Behrens, Lars Johansen, Ernst-Ulrich Kreschel und Knut Müller-Ehrecke

Deutschland ist gewichtig, sogar übergewichtig. Die Kinder sind dick,
die Eltern sind dick und sogar die Politik wird immer gewichtiger.
Alle sind dicke drin. Darum wird jetzt ein schlanker Staat gefordert.
Jeder Betrieb, der auf sich hält verschlankt die Produktion, und jede
Frau mit Niveau leidet doch heute unter Bulimie.
Alles nimmt ab. Außer der Armut und der Arbeitslosigkeit.
Die verlieren einfach nicht an Gewicht.
Und darum haben die KUGELBLITZE ein Abspeckprogramm aufgelegt,
bei dem auch Sie Ihr Idealgewicht erreichen können.
Fett war gestern, das kalorienarme Kabarett Light hilft auch Ihnen
bei der Bekämpfung von pointenfreien Problemzonen.
Die KUGELBLITZE helfen aber auch Eva Herman und Guido Knopp,
Eisbären und Alkoholikern.
Und zwischen Online-Durchsuchungen und Offlineproblemen
wird natürlich endgültig geklärt, warum die Chinesen an allem schuld sind.
Oder doch die Schweden? Egal, irgendwer wird es schon sein.

"UNGLÄUBIG"
Ein kabarettistischer Amoklauf

Von und mit Lars Johansen und Ernst-Ulrich Kreschel,
Text Lars Johansen
Musik Ernst-Ulrich Kreschel

Premiere: 1.4.2007

Wir sind Papst, aber am Reformationstag wird lieber Halloween gefeiert.
Deutschland ist UNGLÄUBIG. Kein Wunder, jede Kirche hat feste
Öffnungszeiten, aber einkaufen können Sie rund um die Uhr.
Es gibt zwar viele Gläubiger, aber die Gläubigen fehlen.
Fanatische Moslems nennen uns UNGLÄUBIG, und sie haben Recht.
Oder glauben Sie noch? Glauben Sie etwa, dass es besser wird?
Oder wissen Sie schon, dass es weiter bergab geht?
Nur die Temperaturen steigen. Wer heizt uns da ein?
Braten wir vielleicht alle längst in der Hölle oder ist es nur eine
Laune der Natur? Müssen wir alle dran glauben und wenn ja, an wen?
In dieser Zeit der Unsicherheit machen sich zwei einsame Missionare
auf den Weg, um Ihnen den Glauben zurück zu bringen.
Lars Johansen und Ernst-Ulrich Kreschel nehmen die
Missionarsstellung ein und erklären den UNGLÄUBIGen den Weg.
Sie erfahren den Unterschied zwischen Geiz und Geil, Merkel und
Münte, Apo und Kalypse.
Alle drängenden Fragen der Gegenwart werden schonungslos
beantwortet. Woher kriegen eigentlich minderjährige Amokläufer
ihre Waffen? Wenn Killerspiele an Amok-Läufen Schuld sind,
ist dann auch TETRIS Schuld an moderner Architektur?
Und wie kann auch ich zu einem Amokläufer werden?
Die Antwort darauf bekommen Sie nur bei den KUGELBLITZEN.
Sehen Sie UNGLÄUBIG dabei zu, wie zwei Männer die Welt retten.
Es ist ein harter Job, aber irgendwer muss ihn schließlich tun.

"Irgendwas mit Politik"
Ein Kabarettprogramm für Fanatiker

Mit Linda Behrens, Lars Johansen, Ernst-Ulrich Kreschel, Knut Müller-Ehrecke
Text: Lars Johansen
Musik: Ernst-Ulrich Kreschel
Regie: Knut Müller-Ehrecke

Premiere: 2.10.2006

Deutschland im Ein-Euro-Wahn, die große Koalition des Grauens hat alles
irgendwie fest im Griff. Eine kinderlose Kanzlerin und eine Familienministerin,
die ununterbrochen Junge wirft, beweisen uns durch ihre unerträgliche
Präsenz immer wieder, dass Frauen doch nicht besser als Männer sind.
Besteht vielleicht auch unsere Regierung mittlerweile komplett aus
Ein- Eurokräften? Und sind sie diesen einen Euro überhaupt wert?
Gibt es überhaupt noch eine Opposition? Und wenn ja, wozu?
Es sind sich doch alle einig: Wir müssen sparen. Nur nicht bei der Sicherheit.
Ohne polizeiliches Führungszeugnis kommst du doch heute nicht mal mehr
in die Nähe eines Stadions.
Darum hat sich auch Magdeburg ein sehr teures geleistet. Um zu kontrollieren.
Denn wir erwarten endlich die moslemischen Fanatiker.
Zur Not nehmen wir auch wieder Ein-Eurokräfte.
Da esse ich doch erst mal einen multikulturellen Döner.
Früher hatte der freundliche Türke von gegenüber nur eine Fototapete aus
Antalya, heute heißt das Migrationshintergrund.
Aber früher haben 11-jährige auch noch Harry Potter gelesen.
Heute sehen sie sich selbstproduzierte Gewaltpornographie auf dem
Kamerahandy an, das sie einem 4-jährigen geklaut haben.
Deutschland im Wahn, und wenn die Ärzte nicht mehr streiken,
dann werden wir vielleicht sogar alle geheilt.
Wenn wir uns die Zuzahlung leisten können, denn Sie wissen ja,
die Kassen sind leer. Aber zur Not gehen wir eben zur
Ein-Euro-Wunderheilerin Ulla Schmidt. Und dann ist alles Voodoo.

"DAS GROSSE LALLEN"

Mit Linda Behrens, Lars Johansen, Ernst-Ulrich Kreschel, Knut Müller
Texte: Lars Johansen, Linda Behrens, Ernst-Ulrich Kreschel
Musik: Ernst-Ulrich Kreschel
Regie: Knut Müller

Premiere: 22.09.2005

Alle Welt redet. Und das allermeiste von diesem Geschwafel ist mehr
oder minder überflüssiges Geschwätz. Jeder will mitreden, aber keiner
hat wirklich etwas zu sagen. Die KUGELBLITZE werfen nun den
Phrasenmäher an und stutzen die Schwätzer auf ein erträgliches Maß zurück.
Ob es um Handytöne, Hubschraubereinsätze gegen Kleinkriminelle oder
um Neuwahlen bis zum Abwinken geht, die kabarettistische Eingreiftruppe
kümmert sich um alle sprachlichen und anderen Aus- und Notfälle.
Das wirbelt genug Staub auf, um jeden Ort wenigstens feinstaubmäßig
zu einer Metropole zu machen. Und, versprochen, natürlich gibt es in dem
neuen Kabarettprogramm auch massenhaft Schleichwerbung.
Meistens schleicht diese Werbung aber nicht, sondern trampelt geradezu
über die Bühne. Wie ein Elefant im Porzellanladen oder, besser gesagt,
wie ein Hartz bei VW. Ob nun mit alter oder neuer Rechtschreibung,
alter oder neuer Regierung und höherer oder niedrigerer Mehrwertsteuer,
die KUGELBLITZE sind auf alles vorbereitet.
Zwischen Merkel und Lafontaine gibt es genug Platz für Pointen.
Und nur wenn man diese beiden Fremdarbeiter richtig ernst nimmt,
dann wird es auch wirklich komisch. Wen von ihnen man bei der Wahl
hinein ruft, der lallt auch heraus.
Und der ganze Rest lallt mit. Das grosse Lallen eben.

"ENDLICH ARM!"

Mit Linda Behrens, Lars Johansen, Ernst-Ulrich Kreschel, Knut Müller
Texte: Lars Johansen
Musik: Ernst-Ulrich Kreschel
Regie: Elke Schneider

Premiere: 22.10.2004

Worum wird es in Endlich arm! gehen? Die Zuschauer bekommen
entscheidende Antworten auf die wichtigsten Fragen der Gegenwart:
Lebt denn der alte Holzmichel noch? Wenn ja: Können wir uns das
überhaupt leisten? Was hat Hartz IV damit zu tun?
Was machen eigentlich die anderen drei Hartze?
Und wer soll das bezahlen?
Endlich arm! ist die ultimative Hilfe für alle, die wissen wollen,
wie es ohne Geld weiter gehen soll.
Von der neuen Rechtschreibung zur neuen Armut, vom Mittelstand
zur Holzklasse. Die KUGELBLITZE geben praktische Lebenshilfe.
Wir verarzten die Verhartzten!

Heiss und Fettig

Mit Linda Behrens, Lars Johansen, Ernst-Ulrich Kreschel, Knut Müller
Texte: Linda Behrens, Lars Johansen, Axel Schröder
Musik: Ernst-Ulrich Kreschel
Regie: Elke Schneider

Premiere: 27. 05. 2004

"Heiss und fettig" ist der Titel des kleinen KUGELBLITZE-Kabarett-Sommer-
Open-Air im Garten vom WASCHFASS. Eigentlich wollte Linda nur ein
Soloprogramm spielen, aber schon kommen die drei Männer als Berater dazu.
Sie übernehmen die Bühne. Zwischen Genmais und EU-Osterweiterung
entwickelt sich ein Stück Kabarett. Es gibt Bratwurst und die Kabarettisten
geben ihren Senf dazu. Alles kommt auf den Grill, wird pikant gewürzt und gut
durchgebraten. So zubereitet, schmeckt sogar Politik. Gerhard Schröder
nimmt sich noch eine Currywurst, alle andern sind schon von Ottos Schily
pappesatt. Hektische Schauspielschüler, merkwürdige Köche und strenge
Hausmeister servieren einen satirischen Sommercocktail zwischen
Grillanzünder und Holzkohle. Also alles Wurst. Oder doch nicht?

SPOTTBILLIG

Mit Linda Behrens, Lars Johansen,
Ernst-Ulrich Kreschel und Knut Müller

Text: Lars Johansen
Musik: Ernst-Ulrich Kreschel
Regie: Elke Schneider

Das neue Programm der KUGELBLITZE ist ein echtes Schnäppchen.
Hier ist nichts teuer, die Witze sind billig, die Pointenzahl ist zwar
überschaubar, aber dafür unschlagbar günstig.
Das Bühnenbild hat nichts gekostet, und die Musik klingt noch preiswerter,
als sie ist. Die Kabarettisten schließlich bringen dieses einmalige
Sonderangebot weit unter Wert auf die Bühne. Und damit liegen sie total im
Trend. Denn zwischen Hartz und Rürup verscheuern auch Schröder und Co.
auf der Sonderverkaufsfläche Agenda 2010 das soziale Netz.
Politik als Ausverkauf aller Werte: Der Ramschladen Reichstag hat rund
um die Uhr geöffnet. Armut muss sich wieder lohnen, darf aber nichts kosten.
Den Luxus Sozialhilfe können wir uns einfach nicht mehr leisten.
Florida-Rolf und seine faulen Freunde sind schuld daran, dass wir
keine Rente mehr kriegen und der Arzt demnächst Eintritt kostet.
Der heisse Sommer ist schuld an den hohen Arbeitslosenzahlen.
Und schließlich sind die illegalen CD-Brenner schuld daran,
dass DVDs und CDs so teuer sind. So verstrickt in Schuld und Sühne,
versuchen die KUGELBLITZE, die wahren Schuldigen zu entlarven.
Als Softwarepiraten, IKEA-Möbel und Simulanten bei "Deutschland sucht den
Superpolitiker" gehen sie den Dingen auf den Grund.
Und am Ende finden sie doch nur heraus, was sie schon vorher wussten.
Die Regierung hat kein Geld. Darum muss sie mit billigen Tricks arbeiten.
Aber wo ist das Geld eigentlich geblieben?
Die Antwort auf diese und alle anderen Fragen gibt es nur im neuesten
Programm der KUGELBLITZE.

Kurze Geschichte der "Kugelblitze"

1977: Am 26.11. beginnt es mit „Wir pfeifen an“ unter einem Zirkuszelt im Kristallpalast.
1980: „Ach du meine Güter“ wird vom Stadtrat nach mehrwöchigen Proben abgesetzt
1986: Umzug in den ersten Kabarett-Neubau der DDR im Breiten Weg 200
1988: Mit „Wir sind so frei“ wird der Keller als zweite Spielstätte eingeweiht

Aber ganz so frei ist es denn doch nicht, denn das 17.Programm „Der Fortschritt ist hinter uns her“ wird wegen
„konterrevolutionärer Tendenzen“ ebenfalls verboten.

1989: Nun ist der Fortschritt doch noch angekommen.
1996: Fusion mit dem Theater der Landeshauptstadt.
1999: Umzug in das Telemannkonservatorium.
2003: „Für eine Handvoll Euro oder Totgesagte leben länger“ ist die letzte Premiere als städtisches Kabarett. Die Kugelblitze werden geschlossen.
Aber schon im gleichen Jahr machen sie weiter, „SpottBillig“ mit neuem Ensemble an neuem Ort: „Zum Waschfass“ am Krökentor 2.
2009: Noch ein Umzug. Ab jetzt stecken die Kugelblitze in der Zwickmühle. Das erste Programm in der Leiterstraße hieß „Seichtgebiete“.
2009: "KrisenFEST" Premiere war am 14.10.2009